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Jubiläumskonzert

Jubiläumskonzert

 

Am 8./ 13./ 14. Januar 2017 finden die Jubiläumskonzerte im Restaurant Linde Doppleschwand statt.

Konzertprogramm

 

Jubiläumskonzert voller Überraschungen

40 Jahre Jodlerklub Doppleschwand

Mit Jodlerkost vom Feinsten und vielen Höhepunkten bereiteten die Jodlerinnen und Jodler unter der versierten Leitung von Markus Egli am Sonntag im Landgasthaus Linde unvergessliche Stunden. Die vergangenen 40 Jahre lebten durchs ganze, kurzweilige Konzert immer wieder auf.

Fröhliche Tirolerklänge begrüssten das Publikum im bis auf den letzten Platz besetzten, festlich dekorierten Saal. Mit der Steirischen Orgel beglückte das einzige noch aktive Gründungsmitglied Peter Duss zusammen mit dem Präsidenten Markus Vogel an der Bassgitarre. Dieser gratulierte dem langjährigen Mitglied zur Treue: «Rund 2'000 Proben hast du in diesen 40 Jahren besucht und 190 Lieder gelernt», lobte er.

Als «Tagesschausprecher» erläuterte Armin Duss verschiedene nationale und internationale Ereignisse aus dem Gründungsjahr. So wusste er, dass 1977 die Milchkontingentierung eingeführt wurde, Elvis Presley starb oder der Jodler Pius Langenstein geboren wurde. Ein lustiger Film nahm das Publikum mit zur Gründungsversammlung. Die Gründer Toni Portmann, Hans Hofstetter, Franz Schöpfer, Walter Lötscher und Franz Lingg etwa gingen von Haus zu Haus, um neue Mitglieder anzuwerben. Die vergangenen 40 Jahre zogen sich als roter Faden durch das abwechslungsreiche Konzert. Armin Duss und Pius Hodel wussten von vielen unvergesslichen Erlebnissen und manch grossem Engagement in den passend kreierten Ansagen zu erzählen.

Feinste Jodlerkost

«Cumm zu üs», das einladende, prächtig vorgetragene Lied aus der Feder von Ruedi Bieri lieh dem kurzweiligen Konzert gleich das Motto. Der

«Chilchli-Jutz» des Entlebuchers Söpp Zihlmann diente zugleich als Gedenkminute für die bereits verstorbenen Jodlerkameraden. Die klaren, reinen Stimmen berührten sehr. Mit eindrücklichen Worten beschreibt Kurt Mumenthaler im «D’Lüt im Dorf» diese aufs Liebevollste. Wunderschön und harmonisch ertönten die Stimmen der Jodlerinnen und Jodler in den Saal, als sie mit tiefsinnigen Worten den Frieden besangen und dazu aufriefen.

«Es ist uns eine grosse Freude, dass die Komponistin des «Jubiläumsjuitz»,  Margrit Spichtig-Hofer unser Konzert mit einem Besuch beehrt», freute sich der Präsident. Diese war sichtlich angetan von der eindrücklichen Präsentation ihres Werkes. Mit einer Uraufführung aus seiner eigenen Feder gratulierte der Dirigent Markus Egli «seinem» Jodlerklub. «Das wünsch ich dir», gespickt mit Wünschen nach Gesundheit, guten Freunden und Zufriedenheit hat nicht nur ergreifende Worte, es wurde ebenso gesungen und ging unter die Haut. Mit dem anspruchsvollen Lied «z’Bärg» von Max Huggler hatten sich die Jodlerinnen und Jodler am Zentralschweizerischen Jodlerfest in Schüpfheim die Bestnote erreicht. Ihr starker Vortrag mit einem beeindruckenden Zwischenjodel des Dirigenten und der Jodlerin Katia bewies, dass sie sich diese nicht umsonst verdient hatten. Die Jodlerinnen Monika Stirnimann, Luzia Vogel-Stalder, Katia Felder und die Jodler Roger Bucher, Andreas Theiler und Markus Egli stachen mit ihrem gleichmässigen, klaren und reinen Stimmen immer wieder heraus. Dieses sehr schöne Lied präsentierten die Jodlerinnen und Jodler in ihren neuen, sehr gefälligen Blusen und Hemden, wofür sie belohnenden Applaus ernten durften. Ihre spezielle Zugabe «Blueme» widmeten die Singenden mit weissen Rosen in der Hand zum Dank allen Frauen im Saal. Die edlen Blumen verteilten sie anschliessend zur grossen Freude allen weiblichen Besucherinnen. Mit viel Feingefühl begleitete Manuel Mahler die beiden letzten Beiträge auf dem Akkordeon.

Harmonie und Frieden wunderschön besungen

Das Terzett mit den Jodlerinnen Monika, Luzia und Katia erfreute und berührte mit seinen Vorträgen. Ob «Wulche» von Jörg Röthliberger oder

«Jedes Lied isch e Brügg» von Peter Reber, beide arrangiert durch Markus Egli und einfühlsam begleitet durch Manuel Mahler begeisterten das Publikum restlos.

Die beliebte Kleinformation «Sebesieche« beglückte mit den lustigen Liedern «Äntlibuecher Kafiblues» und «Die gfitztä Manndli». Dieses etwas politisch gefärbte Lied wurde zusätzlich mit passenden Kleidern und von Luca Blum gezeichneten Karikaturen unterstützt. Auch über die Zugabe «Uf höche Bärge» freuten sich die vielen Besucher sehr. Begleitet wurde die Kleinformation mit feinen Klavierklängen von Manuel Mahler und an der Handorgel von Markus Egli.

In seinen Dankesworten unterstrich der Präsident die Einladung zum Entlebucher Jodlertreffen vom 18./19. August in Doppleschwand, dessen Vorbereitungen bereits auf Hochtouren laufen und bedankte sich beim Dirigenten für seine grosse Arbeit, speziell fürs «Drehbuch».

Die beiden weiteren Aufführungen des einmaligen Jubiläumskonzertes vom Freitag,13. Januar und Samstag 14. Januar sind bereits ausverkauft.